Was ist der Lichtschutzfaktor? Der Lichtschutzfaktor gibt an, wieviel länger es dauert, bis die UVB Strahlen Ihre Haut röten, wenn Sie ein Sonnenschutzprodukt benutzen im Vergleich zum Aufenthalt in der Sonne ohne Sonnenschutz. Der angegebene Lichtschutzfaktor gibt Ihnen damit einen Anhaltspunkt dafür, wie lange Sie sich in der Sonne aufhalten können, bevor mögliche Schädigungen die Folge sein könnten. Sollten Sie sich beispielsweise ohne Sonnenschutz für 10 Minuten in der Sonne aufhalten können, ohne einen Sonnebrand zu bekommen so verlängert ein Produkt mit dem Lichtschutzfaktor 15 diese Zeitspanne auf 150 Minuten. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie komplett auch vor jeglicher anderer Art von Sonnenstrahlung geschützt sind. Ein Breitspektrum-Sonnenschutz ist notwendig, um auch vor UVA Strahlung geschützt zu sein. Ein LSF (Lichtschutzfaktor) misst nicht den Schutz vor UVA Strahlung.

Sind jane iredale Produkte mit Sonnenschutz wasserresistent? Ja, alle jane iredale Produkte mit Sonnenschutz sind wasserresistent bis zu einem Zeitraum von 40 Minuten permanenten Wasserkontakts (z.B. Schwimmen). Eine neue FDA (Food & Drug Administration) Bestimmung verbietet es, Produkte als "wasserfest" oder "schweißfest" zu bezeichnen. Lediglich die Bezeichnung "wasserresistent" ist gestattet insofern das Produkt für mindestens 40 bis 80 Minuten bei Wasserkontakt aktiv bleibt und einen effektiven Schutz gewährleistet.

Was ist der Unterschied zwischen einem Sonnenschutz und einem Sonneblocker? Durch die neue FDA Bestimmung in Bezug auf die Prüfung von Sonnenschutzprodukten ist die Bezeichnung "Sonnenblocker" nicht mehr gestattet. Die FDA versucht damit, eine eventuelle falsche Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zu korrigieren. Jedoch funktionieren das Titandioxid und das Zinkoxid in unseren Grundierungen tatsächlich wie ein "Spiegel" und blockieren, reflektieren und absorbieren UV Strahlung. Die meisten chemischen Sonnenschutzprodukte haben hocheffiziente Absorptionseigenschaften von UVB, teilweise UVA Strahlung Most und sogar Strahlung im infraroten Bereich. Haben die chemischen Bestandteile jedoch ihre maximale Aufnahmekapazität erreicht verlieren sie ihre Wirkung.

Dr. Nicholas J. Lowe und Dr. Josia Friedlander von der Skin Research Foundation of California, schrieben in ihrem kürzlich erschienenen Buch "Sunscreens: Development, Evaluation, and Regulatory Aspects": Eine neue Kategorie physikalischer Blocker, mikronisierte, reflektierende Puder wurden kürzlich von mehreren Herstellern auf dem Markt angeboten. Anders als traditionelle Blocker sind die mikronisierten, reflektierenden Puder weniger sichtbar aber bieten einen hohen Breitspektrum Schutz gegen UV-Strahlung. Vor allem für Menschen mit einer hohen Empfindlichkeit gegenüber älteren physikalischen Blockern ist dies sehr nützlich. Ein weiterer Vorteil ist die Vermeidung von Photosensibilisierung. Nicht alle Mineralpuder haben einen integrierten Lichtschutzfaktor. Sollte er jedoch enthalten sein, so muss er klar auf der Verpackung angegeben werden.

Wieviel Sonnenschutz muss aufgetragen werden, um den angegebenen Schutz zu erreichen? Deutlich mehr als gedacht! Vor kurzem erfuhren wir bei einer Dermatologenkonferenz, dass es der Menge einer vollen, gewölbten Handfläche bedarf, um den angegebenen Sonnenschutz zu erreichen. Die FDA empfiehlt: Um den maximalen Sonnenschutz zu erhalten sollten Sie mindestens eine ganze Handvoll des Produktes auftragen und zwar mindestens 30 Minuten bevor Sie sich der Sonne aussetzen. Weiterhin sollte nach dem Schwimmen und Abtrocknen oder nach starkem Schwitzen der Sonnenschutz neu aufgetragen werden.

Gibt es die "gesunde" Bräune? Nein! Bräune ist ein Zeichen "verletzter" Haut. Es ist der Versuch des Körpers, den eigenen Schutz vor Sonneneinstrahlung nach bereits erfolgter, zu hoher Dosis von UV-Strahlung zu erhöhen. 80% der sichtbaren Zeichen vorzeitiger Hautalterung haben ihre Ursache in der Sonneneinstrahlung. Dabei ist die Gesamtheit der Zeit ausschlaggebend, in der die Sonne auf die Haut gewirkt hat, da die Strahlung kumulativ ist, d.h. sich anhäuft. Der Gang zum Bäcker, der Shopping Bummel in der Einkaufsmeile und ein Sitzplatz am Fenster - jeder Kontakt mit der Sonne zählt. Sich ungeschützt der Sonnenstrahlung auszusetzen ist für die Hautalterung wie eine "Zeitmaschine".

Welche Strahlung ist am schädlichsten? UVB Strahlung wurde einst als der größte Übeltäter angesehen, da sie die Epidermis durchdringt. Mittlerweile hält man die UVA Strahlung für nicht minder schädlich. Die folgende Aussage stammt von Dr. Madhu A. Pathak von der Harvard Medical School: "Die aktuellen Beweise sprechen dafür, dass die vordergründigen Folgen der UVA Strahlung Beschädigungen der DNA einschließen." UVB Strahlung von der Sonne unterliegt deutlichen saisonalen Schwankungen. Die UVA Strahlung verändert sich in Ihrer Intensität jedoch während der Jahreszeiten nicht oder kaum messbar. Die Menge an UVA Strahlung, welche die Erdoberfläche erreicht, ist im Vergleich zu UVB Strahlung deutlich größer. Außerdem wird UVA Strahlung von vielen Materialien, wie Fensterglas und manchen Kunststoffen hindurchgelassen, UVB Strahlung jedoch nicht. Stellen Sie daher sicher, dass Ihr Sonnenschutz Sie sowohl vor UVA als auch UVB Strahlung schützt aber denken Sie auch daran, das es keinen absoluten Sonnenschutz gegen jegliche Art von Strahlung gibt. Der beste Schutz ist es, sich der Sonne möglichst wenig zwischen 10.00 und 15.00 Uhr auszusetzen. Die Wirkung von infraroter Strahlung (nimmt der Körper als Hitze wahr) ist nicht vollständig bekannt, interessant ist jedoch die Aussage von Dr. Lorraine and Dr. Albert Kligman von der University of Pennsylvania: "Sie (die infrarote Strahlung) kann im Zusammenhang mit vorzeitiger Hautalterung nicht ignoriert werden."

Was sind einige der Folgen der Sonneneinstrahlung? Streifen, Falten und hängende Haut sind direkte Folgen von Sonnenschäden an den unter der Haut liegenden Kollagen- und Elastinfasern. Überpigmentierung oder deren verstärkte Ausprägung kann eine Folge von Irritationen der Melanozyten durch Sonneneinstrahlung sein. Diese Überproduktion von Melanin ist ein weiterer Versuch des Körpers, sich zu schützen. Nimmt man durch Überpigmentierung entstehende Hautflecken, Teleangiektasien und präkanzeröse, aknitische Keratose dazu so ist das Ergebnis des Sonnenbadens kein schöner Anblick.

Ist das Gerücht richtig, dass Sonnenschutzmitteil nicht effektiv gegen Melanomei wirken? Nein, Dr. Marianne Berwick sagte lediglich, dass es nicht ausreicht, sich ausschließlich auf Sonnenschutzmittel zu verlassen, wenn man Melanome vermieden möchte. Melanome (weißer Hautkrebs) sind mittlerweile die zehnthäufigste Form von Krebs in den USA. Die Anzahl der Krebsfälle hat sich dramatisch erhöht, auf 42.000 pro Jahr. Viele Dermatologen unterstützen die These, dass es über 20 Jahre dauert, bis sich Melanome entwickeln. Die Menschen, die heute an dieser Hautkrebsform leiden, waren vor über 20 Jahren schon zu hohen Dosen der Sonneneinstrahlung ausgesetzt - bevor wirksame Sonnenschutzmittel entwickelt wurden. Dr. Roger Ceilley, Präsident der American Academy of Dermatology sagt: "Der effektivste Schutz gegen Sonneneinstrahlung beginnt bereits in der Kindheit und setzt sich das ganze Leben über fort. Die Beweise, die für den Einsatz von Sonnenschutzmitteln sprechen sind überwältigend, nicht nur wenn es darum geht, schmerzhaften Sonnebrand zu vermeiden sondern auch, um vorzeitige Hautalterung und besonders Hautkrebs zu vermeiden. Wir halten es für unverantwortlich zu empfehlen, dass Sonnenschutzmittel nicht mehr verwendet werden sollten."

Können sonnenbedingte Hautschäden rückgängig gemacht werden? Uns wurde mitgeteilt, dass dies nur möglich ist, wenn die Haut permanent vor Sonneneinstrahlung geschützt wird. Die exzellenten Hautpflegeprodukte, die heutzutage auf dem Markt erhältlich sind, können sehr hilfreich dabei sein, die Haut bei der Heilung sonnenbedingter Schäden zu unterstützen. Allerdings helfen Sie nicht, insofern man sie nicht mit einem wirksamen Sonnenschutz kombiniert.

What are some of the effects of sun exposure?   Lines, wrinkles and sagging are the direct result of sun damage to the underlying collagen and elastin fibers. Hyperpigmentation can be caused or exacerbated by sun irritation to the melanocytes, which in turn causes over-production of melanin, which is in fact the body's attempt to protect itself. Then add hypopigmented macules, telangiectasias and raised, roughed precancerous actinic keratoses, and the result of tanning is not a pretty sight.    

Didn't I just hear that sunscreens aren't effective against melanoma?  No, Dr. Marianne Berwick only said that it is not safe to rely on sunscreens to prevent melanoma. This doesn't mean stop wearing them. Melanoma is now the 10th most common type of cancer in the U.S. The number of cases has risen dramatically, increasing to 42,000 a year. Most dermatologists feel that it takes over 20 years for melanoma to develop. Those with this cancer today had to have been exposed to the sun's damage two decades ago before effective sunscreens had been developed. Dr. Roger Ceilley, president of the American Academy of Dermatology states, 'The most effective, sun protection should begin in childhood and continue throughout life. Overwhelming evidence supports the beneficial effect of sunscreen usage, not only in preventing painful sunburn, but also in preventing photoaging and skin cancer, including melanoma. We believe it would be irresponsible to recommend that regular use of sunscreen be discontinued'.

Can sun damage be reversed? We are told that some of it can be if, and only if, the skin is always protected from the sun. The excellent skin care products on the market today can substantially aid the skin in reversing sun damage. But they do no good if they aren't combined with sun protection. Months of hard work can be undone in one morning working in the garden with no sunscreen, hat or gloves on.